Vita

Anfang

Einmal im Jahr und das seit frühester Kindheit beschloß ich...
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… Geschenke entgegen zu nehmen und zum Dank ein geduldiges familiäres Publikum mit künstlerischen Darbietungen aus den Bereichen Musik, Zauberei und gespielter Witz als Fangemeinde zu rekrutieren. Das tat ich seit 1961 allein 15 Jahre lang in Karl-Marx-Stadt ( heute Chemnitz ). Meine besorgten Eltern verhinderten, dass ich am Kindergartentor rüttelte und :”Ich will hier rein!” rief, so dass ich meinen Mitteilungsdrang an wehrlosen Passanten auf den Straßen der Stadt ausleben musste. Eine Schule mit verstärktem Russischunterricht führte zur Osterweiterung meiner Kommunikation. Parallel dazu versuchte man, mich durch Übestunden auf der Flöte zum Schweigen zu bringen. Bald legte ich mich und das Instrument quer und beschloss Musikerin zu werden.

Schule

Das Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau mit angeschlossenem Internat heftete mir den "Kleinen Robert Schumann Preis der Stadt Zwickau" an die jugendliche Brust, um mich ...
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… vier Jahre später erfolgreich an die Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” in Dresden loszuwerden. Als diplomierte Musikerin , zwischenzeitlich abgelehnter Schauspielprüfling und begeisterte Spielerin beim Amateurkabarett “Die Lachkarte” war ich zum Äußersten bereit.

Lehr- und Wanderjahre

Im Scheinwerferlicht der Bühne des Schichttheaters Dresden durfte ich als Margarita beim Meister von Bulgakow leider nicht allzu oft den Mund aufmachen.
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Aber in den folgenden wortreicheren Rollen wurde klar, dass ich mir Texte nicht nur merke, sondern mich auch für das interessiere, was zwischen den Zeilen steht. Die Bewerbung am Berufskabarett erschien mir also unumgänglich. Daraufhin wurden die Dozenten der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin umgänglich und überreichten mir ein Schauspieldiplom.

Herkuleskeule

Seit 1987 spucke ich im Ensemble des Kabaretts "Die Herkuleskeule" große Töne in Wort und Gesang. Mit meinem Soloprogramm „Der letzte Schrei“ stellte ich mich „als dirndelselige Heimatjodlerin, als koloraturtrunkene Operndiva Cavalleria Mozzarella, … als verführerisch funkelndes, bald lasziv, bald deftig ordinäres Vollblutweib per exellence ...(SZ) quasi als mein eigenes Ensemble auf die Bühne und das geschah ...
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…nicht nur in Dresden. Auch die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, das Düsseldorfer Kommödchen, das Mainzer Unterhaus und viele andere Gastspielorte waren nicht sicher vor mir.
Als „Revuegast und Mitglied des Showorchesters“ in der Ensikat/Schaller-Revue „Über-Lebenszeit“ startete ich 1988. 1990 war ich eine der „Rassefrauen“ und seitdem in folgenden Inszenierungen auf den Brettern der Herkuleskeule zu sehen: „Warten auf k.o.“ (91), „Gibt es ein Leben vor dem Tod“ (92), „Bar aller Illusionen“ (93), „Perlen vor die Säue“ (95), „Heimaterde“ (96), „Der finale Stuß“ (98), „So weit sind wir gekommen“ (99), „Grand Brie“ (2000), „Komische Leichen“ (2001), und „Robinsöhne“ (2003). Derzeit  in den Inszenierungen „Café Sachsen“ (2001) und „Der letzte Schrei“(2004), „Drei Engel für Karli“ (2008), „Budenzauber“ (2009), „Morgen wars schöner“ („2010), „Gallensteins Lager“ (2012), “Alarmstufe Blond” (2013). “Die Zukunft lügt vor uns” (2015), “Lachen wenns zum Heulen ist” (2016).”Ballastrevue” (2017).

Medien

In der Kabarettreihe "Creme frech" bespielte ich beim MDR als "Frau Pichel" ...
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gemeinsam mit Gloria Nowack zwischen 1996 und 1998 mehrere Stunden Filmmaterial, das zu meiner Überraschung in 13 Folgen auch gesendet wurde. Der MDR hütet außerdem noch Aufzeichnungen der Programme “Überlebenszeit”, „Warten auf k.o.“ , „Gibt es ein Leben vor dem Tod“ , „Bar aller Illusionen“ , „Perlen vor die Säue“ , „Heimaterde“ , „Der finale Stuß“ , „So weit sind wir gekommen“ , „Grand Brie“ in seinem Archiv.Im 50. Jahr der Heruleskeule kam noch das Programm “Lachen wenns zum Heulen ist” dazu.

Ein Porträt über mich und mein Soloprogramm “Der letzte Schrei” wurde am 20.02.08 in der Reihe “Querköpfe” im Deutschlandfunk in den Äther geschickt.

Was sonst noch passierte

In einer Gastrolle in "Der Graf von Luxemburg" an der Staatsoperette Dresden konnte ich seit 2011 als russische Fürstin "Kokozowa" die Kleinkunstbretter verlassen und mich endlich einmal mit Balletttänzern und großem Orchester umgeben, was mir das Kabarett nie bieten konnte und einen Rezensenten aufschreien ließ: „So kann Operette sein!“ Ein Auftritt bei einer Gala anlässlich des 80. Geburtstages von Dieter Hildebrandt in der Berliner Akademie der Künste 2007 gemeinsam mit ihm, Werner Schneyder und Georg Schramm brachte mir den Ehrentitel "Sächsische Nachtigall" ein...
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Dies alles tolerierten mein seit 1987 angenommener Ehemann Wolfgang Schaller und mein im selben Jahr dem Licht der Welt ausgesetzter Sohn Moritz wohlwollend. Anlässlich des Verkaufsstarts von “Harry Potter und der Halbblutprinz” 2005 und “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes” 2007 im “Haus des Buches” in Dresden schickte ich eine kaum zu bändigende Fangemeinde mit gespielten Lesungen durch die Zauberwelt der Harry Potter Bände.